Warum mich die Angestellten der Abteilungen, verantwortlich für die Veröffentlichung der Leserkommentare der zwei Schweizer Tageszeitungen, der Bund und der Berner Zeitung (BZ), am Arsch lecken können!

Guten Tag oder von mir aus auch gute Nacht werte Leserinnen und Leser

Seit geraumer Zeit schreibe ich hin und wieder Leserkommentare zu diversen Artikeln an die zwei Schweizer Tageszeitungen der Bund und der Berner Zeitung (BZ). Da diese selten bis nie veröffentlicht werden, gehe ich davon aus, dass ich inzwischen bei Eingangs erwähnten zwei Tageszeitungen auf einer Art „Blacklist“ gelandet bin. Ich poste nun diese Kommentare auf meiner Internetseite der Psychiatrie Erfahrenen Schweiz.

Zu folgenden Artikeln habe ich etwas zu sagen:

Bund-Artikel vom Donnerstag dem 4. Juli 2019 / Titel: Der Südpol schmilzt

Leserkommentar von Matthias Bänninger:

Mich wundert es kaum, dass die beiden Polkappen dermassen schnell abschmelzen. Aber im Wahlherbst 2019 wird an der Urne wieder die SVP gewählt. Vielleicht haben ja die Wortführer dieser Partei noch einige Rezeptchen, wie dem Klimawandel beizukommen wäre. Für die Parteiexponenten dieser Partei ist Auto fahren und mit dem Flugzeug um den ganzen Globus fliegen bis zum St. Nimmerleinstag ja ein Menschenrecht. Schliesslich haben ja die individuellen Selbstverwirklichungsfürtze aber vor allem die Freiheiten ihrer Wählerinnen und Wähler oberste Priorität, auch wenn diese anders denkenden Menschen noch so stumpfsinnig erscheinen mögen.

Die Natur und ihre Wähler, unter anderem die Interessen der Landwirtinnen und Landwirte, die jedes Jahr mit zig Milliarden von Franken an Steuergeldern subventioniert werden müssen um überhaupt noch Nahrung für uns inzwischen in der Mehrheit in den Städten lebenden Menschen produzieren zu können, sind völlig sekundär. Das Vieh, welches auf unseren Alpen jedes Jahr sömmert und wie im Sommer 2018 von Superpuma Helikoptern der Armee mit Wasser versorgt werden musste, alles vergessen. Aber ja, sicher doch, Herr Rösti möchte jetzt den herrlich, angenehmen 37°C heissen Sommer geniessen. Den vom Menschen gemachten Klimawandel gibt’s gar nicht. Alles nur „Panik mache“ irgendwelcher links-grüner Politiker und „Klimahysteriker“. Verbote oder Beschränkungen des motorisierten Individualverkehrs seitens der Grünen und/oder der SP per Motion an die beiden Kammern; für die Wortführer dieser Partei eine unverhohlene Frechheit. Warme Sommer hat es schliesslich schon immer gegeben. Auto fahren, Flugzeug fliegen, Benzin, Diesel, Kerosin und andere fossile Kraftstoffe verbrennen und damit 1000ende Tonnen CO2 in die Atmosphäre blasen, ohne wenn und aber, Tag für Tag, von nahezu 8 Milliarden Menschen die inzwischen den Planeten Erde bevölkern, soll doch zum „heiligen Menschenrecht“ – , oder noch besser, in der schweizerischen Bundesverfassung per Volksabstimmung verankert werden.

Zweimal verdorrte Ernten (Sommer 2018 / 2019) und Notschlachtungen unserer sog. Nutztiere am laufenden Meter in unseren schweizerischen Schlachthöfen, wie letzten Herbst 2018, alles business as usual!

Nur ruhig Blut bewahren ihr Partei Kolleginnen und Kollegen der SVP. «Mir Sennä heis luschtig mir Sennä heis guet», auch wenn uns bald einmal Käse und „Ankä“ ausgehen werden, weil unsere Milchkühe verdurstet und verhungert sind auf den ach so schönen und idyllischen Heidiland-Alpen.

Nach uns die Sintflut…

Bitte beachten Sie auch den WOZ-Artikel vom 4. Juli 2019 / Titel: Schwindet das Polareis, droht alles zu kippen


BZ-Artikel vom Donnerstag dem 4. Juli 2019 / Titel: Sozialausgaben verschlingen 175 Milliarden Schweizer Franken

Leserkommentar von Matthias Bänninger:

Grenzenloses Wachstum auf einem begrenzten Planeten? Übrigens dem heute noch uns bekannten Einzigen im Universum, auf dem Leben möglich sein soll. So prognostizierten es uns in den Nullerjahren hochdotierte Wirtschaftsökonomen unter anderem auch die der HSG-St.Gallen.

Über sämtliche Medienkanäle, ob Printmedien, Schweizer Staatsradio oder das Schweizer Staatsfernsehen, zu jeder sich bietenden Tages und Nachtzeit, wurde einem jedem in der Schweiz lebenden Menschen eingehämmert, dass er/sie seines Schicksals eigener Schmied sei und gefälligst selber die volle Schuld zu tragen habe, sollte er/sie Arbeitslos und Ausgesteuert werden und dies den Staat Schweiz Null und Nichts angehe. Arm sein (ausgesteuert werden) und von sämtlichen Sozialämtern dieses Landes zum psychisch-Kranken, krank schikaniert werden, war und ist ein ausschliesslich selbstverschuldetes Schicksal und eine bodenlose Frechheit obendrein. Man (Mann) galt als arbeitsscheu und fauler Hund, der es verpasst hatte, die Finger aus dem Arsch zu nehmen um seinem Leben eine „anständige“ Richtung und einen „tieferen“ Sinn zu geben. Heute noch geistern genau diese Vorstellungen in vielen Köpfen der hiesigen Bevölkerung herum. Dementsprechend wurde über die Betroffenen auch hergezogen in den Dorfkneipen, an Anlässen der Gemeinden oder wo auch immer sich gerade eine Gelegenheit dazu bot.

Die, die noch Arbeit haben, schauen mit hoch erhobenem Haupte auf diejenigen hinunter die keine mehr haben, als hätten sie alles „richtig“ gemacht im Leben und als könnten sie ihre Arbeit nie und nimmermehr verlieren. Dabei ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass viele Arbeitnehmer/innen über 55 Jahren von ihren Arbeitgebern oder ihren Abteilungen, in welchen sie (noch) tätig sind, durchgetragen werden bis zur Pensionierung. Sollte, nichts desto Trotz, das Damoklesschwert dennoch auch sie einmal treffen, schasst man sie in die Frühpensionierung, je nach Position innerhalb der Firma, meist schön und weich abgefedert mit fetten Abfindungen.

Als gäbe es überhaupt ein „richtiges“ und „falsches“ Leben. Ein „anderes gewähltes oder aber eben auch ein nicht selbst gewähltes Leben, ein sog. Schicksal“, gibt es für diese Karriere geilen Kotzbrocken nicht. Darf es auch gar nicht geben, sonst würde nämlich plötzlich ihr eigenes holzschnittartige und skurille Weltbild  hinten und vorne nicht mehr zusammen passen und in sich zusammen fallen wie ein Kartenhaus.

Ihre Sicht der Dinge ist die „Richtige“ und alle Anderen liegen falsch und sind selbstverständlich abermals selber Schuld wenn sie an das „Falsche“ geglaubt haben. Kriminalisiert und damit ausgegrenzt werden diese Menschen von der Gesellschaft, damit man sie bestrafen kann und einer dringenden Umerziehung in einer der unzähligen Institutionen in diesem Staate Schweiz zuführen kann. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden KESB und der ganze Wildwuchs an Wohnheimen mit geforderter Tagesstruktur, lassen grüssen. Perverser geht’s gar nicht! Ihre und nur ihre Sicht der Dinge ist von Relevanz, nein, was red ich denn, von Weltrelevanz, super dringend und Welt wichtig.

Leider ist es eben so, dass wer eine Karriere gemacht hat, keine Biographie hat.

Zum Glück hab ich all das vor Jahren abgelegt und strickte von mir gewiesen und diesen abartig-stinkenden Lügen, entsprungen irgendwelcher kranker Gehirne von Spiessbürgern und Biedermännern, überhaupt keine Bedeutung mehr beigemessen.

Heute muss ich zum Glück nur noch lachen über all die Anderen, die nie Zeit gehabt haben und heute noch keine haben, weil ihre ober wichtige Kaderposition ihres Arbeitgebers ruft, sie noch 1000ende E-Mails checken und die Welt retten müssen.

Aber auf solche Deppen stehen ja manche Frauen in derer ach so „modernen und fortschritlichen“ Gesellschaft. Die bringen halt genug Kohle nach Hause um „Goofen“ zu füttern. Haben sie (die Frauen) es sich erst einmal an derer Seite so richtig schön und bequem eingerichtet und den Geldhahn ordentlich angezapft, verkünden sie allen anderen Frauen, wie Feminismus geht. Als würde es darum gehen, allen anderen Frauen das selbst verpasste (ihr eigenes, unselbständiges und in totale Abhängigkeiten geratenes Leben) Leben zu indoktrinieren. Einfach nur lächerlich und zynisch. Für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar und von einem Leben einer Prostituierten kaum mehr zu unterscheiden.

Da bin ich doch überaus gerne bis an mein Lebensende nicht mehr Teil dieser total verblödeten, degenerierten, kranken, gehirnamputierten und perversen Gesellschaft und lebe mein Leben jede Sekunde ausschliesslich wie es  mir gefällt und mir in den Kram passt, mit dem „Existenzminimum“, am Rande „derer“ Gesellschaft, nicht „unserer“ Gesellschaft. Denn das wiederum würde ja bedeuten, dass auch ich Teil dieser Gesellschaft wäre. Genau das will ich aber keines Falls mehr sein „Teil dieser Gesellschaft“ und zwar nie und nimmermehr.

Am Arsch vorbei führt eben auch ein Weg, meine lieben Damen und Herren Leserinnen und Leser!