Sozialhilfe kürzen? am Sonntag dem 19. Mai 2019 stimmen Bernerinnen und Berner darüber ab….

Soll die Sozialhilfe im Kanton Bern um 20% bis 30% gekürzt werden? Es kann vor allem Menschen treffen die nach all den IV-Revisionen keine Rente mehr erhalten oder derer Renten gestrichen wurden (aus welchen Gründen auch immer) und Menschen die eine Familie sprich Kinder haben und allein-Erziehend sind.

Wir von den Psychiatrie Erfahrenen Schweiz sagen ganz klar „Nein“ zu Kürzungen in der Sozialhilfe. Auch der Volksvorschlag ist für uns mit „Nein“ zu beantworten.

Wir möchten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Bern ermuntern, sich an der Diskussion, im Vorfeld zu dieser Abstimmung am Sonntag dem 19. Mai 2019, aktiv über diesen Blog zu beteiligen.

Wichtig in diesem Blog zu wissen: Sie dürfen auch unter einem Pseudonym oder unter einem Fantasie-Namen Ihre Meinung kund tun, falls Sie nicht von Ihrem Nachbarn im Dorf oder Ihren Arbeitskollegen erkannt werden möchten.

Ich, Matthias Bänninger, mache hiermit den Anfang in diesem Blog indem ich ein paar Links zum Thema Kürzungen in der „Berner Sozialhilfe“ poste resp. aufwerfe…


Die Rundschau vom Mittwoch dem 24. April 2019 auf SRF1 / Portrait: Pierre Alain Schnegg


Links zum Thema Kürzungen in der „Berner Sozialhilfe“ aus den Medien: ==>

https://www.beobachter.ch/geld/sozialhilfe/existenzsicherung-sozialhilfe-von-bis-z

https://www.beobachter.ch/politik/sparplane-bei-der-sozialhilfe-ein-armutszeugnis-fur-eines-der-reichsten-lander

https://www.derbund.ch/bern/stadt/ich-weiss-diese-dinge-sehr-wohl-zu-unterscheiden/story/11707602

https://www.derbund.ch/bern/kanton/schnegg-bezeichnet-bericht-von-experten-als-polemik/story/22025520

https://www.derbund.ch/bern/kanton/widerstand-gegen-das-neue-gesetz/story/23216008

https://stadtgespraech.derbund.ch/2019/04/04/wie-viel-sozialhilfe-solls-denn-sein/

Es kann Heute in unserer globalisierten Welt jeden treffen, von der Sozialhilfe, für eine gewisse Zeit, abhängig zu werden, auch Sie…

 

 

Todesursache: Unbekannt / ARTE Dokumentation / Herkunft: ZDF

Todesursache: Unbekannt / Dokumentation ARTE / Land: Norwegen / Regie: Anniken Hoel / Herkunft: ZDF



Seit Jahren hatte die Schwester der Regisseurin Anniken Hoel an psychischen Problemen gelitten. Sie war von zahllosen Ärzten untersucht und immer wieder in Kliniken eingewiesen worden. Ihr Tod im Jahr 2005, mit erst 34 Jahren, kam dennoch überraschend – und wurde nie aufgeklärt. Investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Psychopharmaka verloren hat.

Ein persönlicher, investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Medikamente gegen eine psychische Erkrankung verloren hat. Ein Film über Psychopharmaka und die gefährlichen Geheimnisse der großen Pharmaunternehmen. Nachdem ihre Schwester plötzlich und unerwartet starb, während sie mit verschreibungspflichtigen Antipsychotika behandelt wurde, forscht Anniken Hoel nach über die Verantwortung der Pharmaindustrie, das ungebremste Wachstum psychiatrischer Diagnosen und Medikamente und die Korruption staatlicher Aufsichtsbehörden. Wie kann es sein, dass Pharmaunternehmen Einfluss auf die Richtlinien haben, nach denen psychische Krankheiten diagnostiziert werden? Also mitbestimmen, wann Medikamente verschrieben werden? Der über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandene Film ist gleichzeitig persönlich und investigativ. Er folgt Anniken Hoel, die Antworten nicht nur nach den Ursachen des Todes ihrer Schwester sucht, sondern auch nach dem Zehntausender von Menschen weltweit, die ebenfalls ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Todesfälle und Schäden, die bisher so gut wie ignoriert wurden. Ausgehend von einer kleinen Stadt in Norwegen und auf Reisen durch Skandinavien, die EU und die USA enthüllt der Dokumentarfilm „Todesursache: Unbekannt“ das Innenleben und die Motivationen einer mächtigen Industrie, die kontinuierlich Gewinne vor den Menschen stellt und viel zu einflussreich ist, um zu definieren, wer normal und wer krank ist.